über Archaeographika

Seit 2002 als freiberufliche Archäologin in unterschiedlichen publikationsvorbereitenden Bereichen tätig, habe ich mich 2017 entschlossen, als naheliegende Konsequenz alle meine Dienstleitungen zu bündeln und Archaeographika gegründet. Denn im Laufe meiner Berufsausübung ist mir klar geworden, wie eng diese Tätigkeiten miteinander verzahnt sind und wie effektiv ihr Ineinandergreifen bezüglich eines möglichst optimierten Arbeitsablaufs sein kann. Sowohl das Fachlektorat als auch der Satz, aber insbesondere ebenfalls die vielen unterschiedlichen graphischen Arbeiten haben im Grunde genommen ein einziges gemeinsames Ziel: den Leser und damit eine eingängige sowie zugleich ansprechende Präsentation der jeweiligen Inhalte. Dabei steht für mich stets die Qualität im Vordergrund – nichts ist bedauerlicher, als dass mühevoll gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse durch sprachliche Verunklärung oder nur eingeschränkt anschauliches Bildmaterial in ihrer Wirkung geschmälert werden.

Die Gelegenheit, einen weit gefächerten fachlichen Einblick zu erhalten (von der mitteleuropäischen Ur- und Frühgeschichte sowie Geschichte des Mittelalters über die provinzialrömische Archäologie bis hin zur klassischen Antike und ägäischen Bronzezeit), gab mir – neben meinen eigenen Forschungen durch unterschiedliche Zeiten und Räume hindurch – meine jahrelange Lektoratsarbeit, etwa für das Deutsche Archäologische Institut oder die Landesdenkmalpflege. Im Bedarfsfall kann ich zudem auf qualifizierte Mitarbeiter und Kollegen zugreifen, welche dieses Spektrum noch vergrößern (z. B. um die Kunstgeschichte) oder mir jederzeit mit fachlichem Rat zur Seite stehen.

Neben der guten Lesbarkeit eines Textes bei höchstem wissenschaftlichen Anspruch ist mir aber auch der richtige Umgang mit Bildmaterial sehr wichtig, da ich mich seit langem auf ganz unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Aussagekraft bildhafter Darstellungen zur Vermittlung bestimmter Inhalte konfrontiert sehe. Nicht nur war diese Frage – insbesondere auch unter Hinzuziehung der entscheidenden wahrnehmungstheoretischen Grundlagen – der Kernpunkt meiner Dissertation, auch war diese Herausforderung während meiner vielfältigen Auftragsarbeiten von Anbeginn präsent. Des Weiteren kommen mir für meine graphischen Dienstleistungen die eigenen Erfahrungen zugute, die ich im Laufe der Jahre sowohl im Rahmen unterschiedlicher Projekte zur Dokumentation, Aufarbeitung und Publikation von Material als auch in Zusammenhang mit der Durchführung von Grabungen, ihrer Bearbeitung sowie Vorlage erworben habe. Auf diese Weise konnte ich einen guten Einblick gewinnen, worauf es bei einer effektiven visuellen Präsentation von Forschungsergebnissen ankommt und welche Umsetzungsmöglichkeiten hierfür zur Verfügung stehen.